Physiotherapeutisches Training

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Training bedeutet ganz allgemein, durch bestimmte Reize eine Veränderung im Körper hervor zu rufen. Grundsätzlich passt der Organismus seine Strukturen den aktuellen Anforderungen an. Bleiben diese Anforderungen verletzungsbedingt aus, baut die Struktur sofort ab. Der Wiederaufbau stellt einen umfangreichen und bisweilen mühsamen Prozess dar.


Training nach Verletzung

Die meisten Menschen denken bei „Training“ zu allererst an Krafttraining oder sportartspezifisches Training. Mitunter führt die weitere Assoziation mit Bodybuilding zu Skepsis oder sogar Ablehnung.

Insbesondere nach Verletzungen ist aber eine wesentliche Voraussetzung das „Zugreifen–Können“, die Ansteuerung der Muskulatur, wir nennen das Innervation. Auch die koordinativen Fähigkeiten – also das Zusammenspiel der Muskelgruppen  – ist nach Verletzungen zunächst wichtiger als die rohe Kraft und zudem weitgehend „gefahrlos“ zu trainieren.

Beim funktionellen Krafttraining kommen dann ganze Bewegungsmuster zur Ausführung, mit zunehmend weniger Führung durch Maschinen.

Die Kunst liegt mitunter auch darin, den richtigen Reiz mit der adäquaten Intensität zum richtigen Zeitpunkt zu setzen, zumal nebst Muskulatur ja auch Strukturen wie die Sehnen, Bänder oder Knorpel während der verletzungsbedingten Pause abgebaut haben.

Spezifisches Training

Die Wiederaufnahme des jeweiligen Sportes nach Verletzung / Krankheit oder der Wunsch, sich bei einer Sportart zu verbessern, rufen nach mehr sportartspezifischen Richtlinien in der Trainingsplanung.

Die Analyse von sportartspezifischen Bewegungen, Haltungen, Abläufen gehört genauso dazu wie die Kenntnis besonders beanspruchter Strukturen oder Muskelgruppen. So können besondere Sequenzen trainiert, oder Techniken optimiert werden sowie sportartspezifisch bedingte Bewegungsstereotypien ausgeglichen werden.

Präventionstraining

„Wir bewegen uns zu wenig!“ ist eine vielgehörte Mahnung. Und tatsächlich wird durch Schul- oder Büroalltag unser Bewegungsapparat deutlich unterfordert.

Unser Körper passt seine Strukturen der ihm abverlangten Belastung an und zwar sowohl hinsichtlich Ausdauer, Kraft Beweglichkeit.

So geht die körperliche „Belastbarkeit“ verloren, was uns anfälliger macht für Überforderung bei sporadischem Sport. Knochen und Knorpel, die zu wenig belastet werden, bauen ab, werden weich, Muskulatur wird schwach, und Bindegewebe unelastisch.

Regelmäßige körperliche Aktivität, im Idealfall vielseitig und alle Körperabschnitte miteinbeziehend, ist unumgänglich zur Gesunderhaltung unseres Bewegungsapparates.

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